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TU Berlin

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Aktuelle Hinweise!

Das Fachgebiet Technikgeschichte ist voraussichtlich bis Ende diesen Jahres von Renovierungsmaßnahmen betroffen. Viele Mitarbeiter*innen befinden sich deshalb momentan in Ausweichräumen, bitte beachten Sie auch gegebenenfalls geänderte Sprechzeiten!


Technikgeschichte an der TU Berlin

Ob Energiekonsum, Mobilität oder Kommunikation: Unser Alltag ist durchtechnisiert. Dabei haben die meisten Techniken und damit verbundene Wissensformen und Praktiken eine lange und komplexe historische Entwicklung hinter sich. Um diese geht es dem Fach Technikgeschichte, das somit auch erklärt, wie Technik zu einem prägenden Merkmal unserer Kultur geworden ist, die uns heute selbstverständlich erscheint.

Technikhistoriker*innen interessieren sich dafür, wie Techniken erfunden, weiterentwickelt und produziert, wie sie genutzt und umgenutzt oder auch, wie sie außer Dienst gestellt, vergessen oder wiederentdeckt wurden. Sie fragt in historischer Perspektive nach den Wechselwirkungen zwischen Technik und Gesellschaft und verfolgt den alltäglichen Umgang mit neuer wie mit tradierter Technik.

An der TU Berlin liegt ein Schwerpunkt in Lehre und Forschung auf den historischen Zusammenhängen zwischen Technik, Gesellschaft und Umwelt. Technikgeschichte kann ein Bewusstsein für die Komplexität von Innovation, Technikentwicklung und Techniknutzung sowie deren oft kaum vorhersehbaren Umweltwirkungen schaffen. Ihre historischen Einsichten sind auch für aktuelle Herausforderungen in Bereichen wie Ressourcenumgang, Energie oder Mobilität relevant. 

Unsere Lehrformate reichen von Überblicksvorlesungen zum technischen Wandel von der Antike bis zur Gegenwart über Seminare, Übungen und Exkursionen zu spezifischen Themen hin zu Kolloquien, die aktuellen Forschungsfragen nachgehen. Nicht-westliche Regionen werden insbesondere durch das Center for Cultural Studies on Science and Technology in China behandelt. Das Fachgebiet ist an folgenden Studiengängen und -angeboten beteiligt:

Die Lehr- und Forschungsaktivitäten des Teams umfassen ein breites thematisches Spektrum und weisen in folgenden Bereichen Schwerpunkte auf:

  • Technisierung des Alltags und Konsumgeschichte
  • Wechselwirkungen zwischen Technik und Umwelt (z.B. Umgang mit technischen Hinterlassenschaften, Altlasten oder Abfällen; Technisierung und Chemisierung der Landwirtschaft, Technisierung von Flusslandschaften)
  • Fragen von „Nachhaltigkeit“ in historischer Perspektive (z.B. Ressourcenumgang, Reparieren, Recycling)
  • Geschichte von Energietechnik, Energiekonsum und Elektrifizierung
  • Geschlechtergeschichte, Geschlecht und Technik
  • Mobilitätsgeschichte, Mobility Studies und alternative Mobilitätskulturen
  • Objektforschung und Material Culture Studies
  • Stoffgeschichte und Geschichte der Werkstoffwissenschaft

Technikgeschichte ist als historisches Fach stark interdisziplinär ausgerichtet: Sie hat enge Bezüge zu den Ingenieurwissenschaften und nutzt das reflexive Wissen der Sozial- und Geisteswissenschaften, um die sozialen, kulturellen und ökologischen Bedingungen und Folgewirkungen unserer technischen Kultur historisch zu beschreiben und einzuordnen. An der TU kooperiert sie eng mit der Literaturwissenschaft, Philosophie und Wissenschaftsgeschichte. Das Fachgebiet schlägt außerdem Brücken zu ingenieur- und umweltwissenschaftlichen Fächern: Hier kann Technikgeschichte Einsichten dazu bereit stellen, wie sich bestimmte Techniken über lange Zeiträume hinweg gewandelt haben, warum einst bestimmte technische Wege eingeschlagen wurden oder wie sich das Verhältnis von Technik und Umwelt verändert hat. Die Kooperation mit Technikmuseen wie dem Deutschen Technikmuseum Berlin eröffnet „Hands-On“-Erfahrungen mit der Technikkultur der Vergangenheit.

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Aktuelle Beiträge aus dem
Blog der Technikgeschichte an der TU Berlin
:

Während vor der Tür noch vereinzelt Demonstrationsrufe der globalen Klimademo zu hören sind, läuten die Veranstalter*innen den Start des diesjährigen internationalen Reparatur-Festivals an der TU Berlin ein. Reparaturbegeisterte, Handwerker*innen und Wissenschaftler*innen, Maker, Aktivist*innen, Pädagog*innen und Vertreter*innen der Industrie verbrachten drei gemeinsame Tage und diskutierten unter anderem über die Lebensdauer und Reparierbarkeit von Konsumgütern. Die 230 Menschen aus 21 unterschiedlichen Ländern vereinte eines ganz besonders: die Forderung nach einem Recht auf Reparatur. Ein akutes Problem des aktuellen Konsumverhaltens ist, dass viele Dinge entsorgt werden, obwohl … “KAPUTT” IST KEINE ANTWORT weiterlesen
Energie ist in aller Munde: wir verbrauchen zu viel davon und wir brauchen „erneuerbare Energien“. Doch was genau ist Energie, die doch eigentlich gar nicht stofflich ist? Die Ausstellung „Energy in Motion“ vermittelt Wissen über Energieerzeugung, Energiebedarfe und Energienutzung. Den häufig interaktiven Ausstellungselementen gelingt es vor allem die Nutzung fossiler Rohstoffe oder unseren Energiekonsum in seiner quantitativen Dimension anschaulich darzustellen.  Ursprünglich gestaltet und präsentiert wurde sie im deutschen Firmensitz des Erdölunternehmens Total. Nun wurde Im Rahmen des Projektes „WindNODE“ die Ausstellung aus dem Tour … ENERGIEWENDEN DER ZUKUNFT UND EIN BLICK ZURÜCK: Ausstellung Energy in Motion an der TU Berlin weiterlesen

Kontakt zum FG Technikgeschichte

Technische Universität Berlin
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Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin

Raum: Momentan H7151 (Hauptgebäude)

Telefon: +49 (0)30 314 24068