TU Berlin

Fachgebiet TechnikgeschichteStudieninteressierte

Inhalt des Dokuments

zur Navigation

„Taipei, Bycycle Repair Shop“ (1967)
Lupe

Studieninteressierte

Herzlich willkommen im Fachgebiet Technikgeschichte der TU Berlin! Wir freuen uns, dass Sie sich für ein Studium der Technik- und Wissenschaftsgeschichte interessieren. Das Fachgebiet ist an folgenden Studiengängen und -angeboten beteiligt:

Bei Fragen zur Studienwahl und zum Studium an der TU Berlin im Allgemeinen hilft Ihnen die studentische Studienfachberatung gerne weiter.

Karrieren und Berufsperspektiven in den Studiengängen der Wissenschafts- und Technikgeschichte

Hier berichten Absolventinnen und Absolventen unserer Studiengänge von ihren Karrierewegen und darüber, wie ihnen das Studium bei ihrer heutigen Arbeit hilft.


Nora Thorade

Studium: 2004–2009 (Wissenschafts- und Technikgeschichte im Hauptfach Magister)

Heute: Kuratorin am Deutschen Technikmuseum in Berlin (Leitung des Ausstellungs- und Sammlungsbereichs Handwerk & Produktion)

Viele meiner Kolleg:innen am Deutschen Technikmuseum haben an der TU Berlin Wissenschafts- und Technikgeschichte studiert. In unserer Arbeit greifen wir immer wieder auf die Inhalte des Studiums zurück. Die Inhalte aus den Vorlesungen und Seminaren helfen uns dabei Objekte zu bewerten, einzuordnen und zu verstehen. Für die Arbeit als Kuratorin ist es zudem hilfreich, dass jedes Semester Kurse angeboten werden, die sich gezielt mit der Arbeit und Forschung im Museum beschäftigen.

Das Studium der Kulturgeschichte der Technik und Wissenschaft schafft ein breites Verständnis für gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen bis in die Gegenwart. Am Ende ihres Studiums können die Studierenden komplexe Inhalte aus verschiedenen Disziplinen verstehen, wissenschaftliche und technische Argumentationen kritisch analysieren und interdisziplinären Diskussionen mitgestalten.


Matthias Göggerle

Studium: 2011–2016 (mit Unterbrechungen; Masterstudiengang GKWT – Geschichte und Kultur der Wissenschaft und Technik)

Heute: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsinstitut des Deutschen Museums in München (Projektkoordination und -bearbeitung des BMBF Projekts „3D-Cipher“ zur computertomographischen Erfassung historischer Chiffriergeräte)

Ich schätze sehr die Freiheiten, die das Institut den Studierenden hinsichtlich der Auswahl der Lehrveranstaltungen einräumt, z.B. durch Vorlesungen und Seminare an HU und FU. Zusätzlich war die Auswahl an „unkonventionellen“ Seminaren, die das klassische universitäre Curriculum ergänzten, für mich sehr reizvoll. Diese halfen mir meine Interessen zu erkennen und zeigten mir potentielle Berufsfelder auf.

Neben den fachlichen Inhalten halfen und helfen mir hauptsächlich die im Studium erlernten geisteswissenschaftlichen Werkzeuge und Skills im Arbeitsalltag, um wechselnden Anforderungen und neuen Situationen gerecht zu werden.


Janis Stöckle

Studium: 2018–2021 (Masterstudiengang GKWT)

Heute: Consultant bei ]init[ AG für digitale Kommunikation in Berlin

Zum einen vermittelt das Studium nützliche methodische Kompetenzen, z.B. Informationen zu recherchieren und zu filtern, Arbeitsergebnisse aufzubereiten und Gedanken präzise und verständlich zu formulieren. Zum anderen schult der historische Blick dafür, Dinge der Gegenwart nicht als gegeben hinzunehmen, sondern als Ergebnis der Entscheidungen der Vergangenheit zu deuten. Der Wahlbereich bietet außerdem die Möglichkeit über den Tellerrand zu blicken und sich bspw. am Center for Cultural Studies on Science and Technology in China mit den Besonderheiten Chinas auseinanderzusetzen oder sich in einer der Projektwerkstätten den eigenen Interessen entsprechend kreativ einzubringen.

Wer sich für Innovation interessiert, das Thema aber nicht nur einseitig wirtschaftlich analysieren möchte, findet im Studiengang MA-GKWT eine besondere Perspektive, die für die Entstehungszusammenhänge und Voraussetzungen von technischem Wandel sensibilisiert. Die technisierte Welt, in der wir leben, ist das Ergebnis von vielschichtigen und komplexen Prozessen, denen im Studiengang in verschiedensten Seminaren und Vorlesungen nachgespürt wird. Um zu verstehen, warum unsere Städte mehr Parkplätze als Fahrradwege vorhalten, oder warum wir heute das Internet und nicht ein System namens Bildschirmtext verwenden, lohnt der Blick in die Vergangenheit. Durch das Studium wurde ich dahingehend sensibilisiert, dass technischer Wandel in komplex verflochtenen soziotechnischen Systemen zustande kommt.


Marcel Bürger

Studium: 2012–2016 (Masterstudiengang GKWT)

Heute: Hauptgeschäftsführer Branchenverband Verband Innovativer Fahrschulen Deutschland e.V.

Vor allem das strukturierte Arbeiten, das Schreiben umfangreicher Texte sowie die umfassende Analysefähigkeit sind Eigenschaften, die mir aus dem Studium im Beruf extrem helfen.

Teilweise gibt es auch Seminare mit einem konkreten Anwendungskontext aus der Praxis. Diese bieten sich gerade in der Technikgeschichte in einer immer stärker technisierten Umwelt an und sollten verstärkt in den Fokus der Lehre gerückt werden, da solche Erfahrungen im späteren Berufsleben ungemein kostbar sind.


Andrea Nicola Grimm

Studium: 2015–2018 (Bachelorstudiengang Kultur und Technik mit dem Kernfach Wissenschafts- und Technikgeschichte WTG) & 2018-2022 (Masterstudiengang GKWT)

Heute: Kuratorin am Deutschen Technikmuseum in Berlin (Leitung des Tradierungsprojektes „Manufakturelle Schmuckgestaltung“)

Das Studium ist sehr vielfältig. Im Verlauf des Studiums ist es möglich sich ganz nach eigenen Interessen zu spezialisieren. Es gibt verschiedenste Berufswege, die sich mit diesem Studium verwirklichen lassen: von der Arbeit an der Uni in der Forschung über das Museum bis hin zu populärwissenschaftlichen Tätigkeiten. Das Studium eignet sich aber nicht nur für Schulabgänger:innen sondern auch für Quereinsteiger:innen, die sich spezialisieren oder umorientieren möchten. Die Flexibilität dieser Studiengänge sind ihre größte Stärke.

 

 

Navigation

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe