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Publikationen

Hier finden Sie Monographien und Herausgeberschaften, die von den Mitgliedern des Fachgebiets Technikgeschichte seit dem Jahr 2016 veröffentlicht wurden.

Stefan Krebs und Heike Weber (Hg.): The Persistence of Technology. Histories of Repair, Reuse and Disposal

Lupe

Erscheint voraussichtlich Januar 2020.

Repair, reuse and disposal are closely interlinked phenomena related to the lives and persistence of technologies. When technical artefacts become old and outworn, decisions have to be taken: is it necessary, worthwhile or even possible to maintain and repair or to reuse or dismantle them – or must one dispose of them? These decisions depend on factors such as the availability of second-hand markets, repair infrastructures and dismantling or disposal facilities. Telling the stories of, among others, China's power grid, Colombian roads, American telephones, German automobiles and India's ship breaking business, the contributions in this volume stress the long lives of technologies and show that maintenance and repair are not obsolete in modern industries and consumer societies.

Martina Heßler und Heike Weber: Provokationen der Technikgeschichte. Zum Reflexionszwang historischer Forschung, 2019

Lupe

Technisierungsprozesse verändern derzeit die Lebenswelt in einer Weise, wie es zuvor nur der Industrialisierung attestiert wurde. Diese Herausforderungen der Gegenwart provozieren die historische Technikforschung, neue und große Fragen zu stellen.
Im Sinne einer gegenwartsorientierten Geschichtsschreibung kann Technikgeschichte nur dann zu aktuellen Debatten beitragen, wenn sie sich dem Zwang zur kritischen Reflexion stellt und neue Konzepte, Herangehensweisen und Untersuchungsfelder entwickelt. Der Band macht daher Vorschläge zur Erforschung von Digitalisierungs- und Globalisierungsprozessen sowie zur Reflexion des Menschseins in einer technisierten Welt. Weiter nimmt der Band zur Ausrufung des Anthropozäns und zur Problematik der unterschiedlichen Temporalitäten von Technik Stellung.

https://www.schoeningh.de/katalog/titel/978-3-506-79233-4.html

Günther Luxbacher: Durchleuchten und Durchschallen. Geschichte der Deutschen Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung von 1933-2018, 2019

Lupe

Seit Urzeiten prüften Menschen die von ihnen verwendeten Roh- und Werkstoffe in zerstörender sowie in nicht zerstörender Weise. Aber erst mit der Industrialisierung im 19. und frühen 20. Jahrhundert stiegen diese beiden Zweige der Materialprüfung und Werkstofftechnik zu eigenständigen technikwissenschaftlichen Disziplinen auf. Mit der Entdeckung der Röntgenstrahlen und der Weiterentwicklung brauchbarer Röntgenröhren erhielt die Zerstörungsfreie Prüfung im frühen 20. Jahrhundert eine industrielle Basis.
Im vorliegenden Buch werden die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und die wichtigsten Verfahren geschildert, mit denen Prüfingenieure im 19. und 20. Jahrhundert zu tun hatten. Außerdem wird beschrieben, wie sich diese Techniker im weltweit ersten technisch-wissenschaftlichen Verein organisierten: Der Deutschen Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung DGZfP.

https://www.hanser-fachbuch.de/buch/Durchleuchten+und+Durchschallen/9783446459212

Christian Zumbrägel: Viele Wenige machen ein Viel, 2018

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Die Wassermühle mit Wasserrad ist heute noch vom Mythos einer vorindustriellen Form der Energiegewinnung umsponnen. Tatsächlich jedoch blieben diese „alten“ Antriebstechniken an vielen Bächen mindestens bis in die Zwischenkriegszeit der wichtigste Kraftspender. Diese „old technologies“ (David Edgerton) der Wasserkrafttechnik wurden mit der Verwissenschaftlichung im Turbinenbau und der Elektrifizierung nicht obsolet. An vielen Wasserläufen in den südwestfälischen Mittelgebirgen lagen Einsatzbedingungen vor, die den Betreibern kleiner Hammerwerke oder Drahtrollen noch lange aus praktischen Gründen die Beibehaltung ihrer „alten“ Wasserräder nahelegten. Diese Technik-, Umwelt- und Wissensgeschichte der Kleinwasserkraft fragt nicht wie oft üblich nach dem Neuigkeitsgrad des technischen Wandels, sondern nach der Beständigkeit des Alten und Traditionellen.

https://www.schoeningh.de/katalog/titel/978-3-506-78746-0.html

Stefan Krebs, Gabriele Schabacher und Heike Weber (Hg.): Kulturen des Reparierens. Dinge – Wissen – Praktiken, 2018

Lupe

Reparieren und Instandhalten sind ökonomisch wie kulturell zentrale Praktiken im »Leben« technischer Dinge und Infrastrukturen.

Der Band rückt diese bislang wenig untersuchten Tätigkeiten in den Vordergrund und fragt nach den Wissensformen der unterschiedlichen Kulturen des Reparierens. Die Expertisen und politischen Ambitionen menschlicher Akteure finden dabei ebenso Berücksichtigung wie die Eigendynamik der Dinge. Die Beiträge untersuchen Praktiken wie die Uhr- oder Computerreparatur sowie Räume wie die Wohnung und das Krankenhaus, das Repair Café und die Stadt des Globalen Südens. Nicht zuletzt geht es um die Frage, inwiefern Reparieren und reparaturfreundliches Design zu mehr Nachhaltigkeit beitragen können.

Open Access

Günther Luxbacher: DIN von 1917 bis 2017. Normung zwischen Konsens und Konkurrenz im Interesse der technisch-wirtschaftlichen Entwicklung, 2017

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Ob Schrauben, Stecker oder Software: DIN-Normen bestimmten seit hundert Jahren die Welt von Gewerbe, Industrie, Handel und Dienstleistung. Das Zeichen DIN bürgt für sichere, vergleichbare, verlässliche und kompatible Produkte. Unabhängige Studien besagen, dass Normen allein für Deutschland einen gesamtwirtschaftlichen Nutzen zwischen 15 und 20 Milliarden Euro pro Jahr erwirtschaften und wachstumsstabilisierend wirken.Genormt wurde bereits im 19. Jahrhundert innerhalb der Produktionsstätten (Werksnorm) sowie überbetrieblich auf der Ebene von Wirtschaftsverbänden (Verbandsnorm) und Branchen (Branchennorm). Darauf aufbauend begann das Deutsche Institut für Normung (damals noch Deutscher Normenausschuss) 1917 mit der Erarbeitung von Normen.Die historische Studie schildert die schwierigen Anfänge des DIN, das sich als eingetragener Verein jahrzehntelang gegen gesellschaftliche Widerstände und zahlreiche Konkurrenten durchsetzen musste. In der Phase des Nationalsozialismus balancierte das Institut zwischen den Zwängen von Rassen- und Kriegswirtschaft und der Aufrechterhaltung industrieller Selbstverwaltung. Nach dem Zweiten Weltkrieg stellte das DIN den einzigen technisch-wissenschaftlichen Verein dar, der in allen vier Besatzungszonen aktiv werden durfte. Ein bis heute durchgehaltener Modernisierungskurs machte aus einem der ersten europäischen Normeninstitute einen Eckpfeiler deutschen Wirtschaftswachstums und das erfolgreichste Normeninstitut weltweit.

https://www.beuth.de/de/publikation/din-von-1917-bis-2017/277039570

Frank Dittmann und Günther Luxbacher (Hg.): Geschichte der elektronischen Beleuchtung, 2017

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Elektrifizierung und Elektrotechnik waren die Grundvoraussetzungen für die moderne Nutzung von elektrischem Licht. Umgekehrt bot die elektrische Beleuchtung ein ausgesprochen populäres Medium zur Erweiterung des Wirkungskreises des großtechnischen Systems von Stromnetz und Elektroindustrie. Elektrisches Licht wurde und wird als quasi sichtbar gemachte Elektrizität empfunden. Seine Wirtschaftlichkeit, Distributionsfähigkeit, Sicherheit, Reichweite, aber auch seine visuelle Vielfalt und Modulierbarkeit machte es zu einem praktisch brauchbaren aber auch kulturell und ästhetisch wirksamen Medium des Zeitgeistes. Dabei lösten einander Lampen- und Leuchtenarten nicht ab, sondern ergänzten sich vielmehr in unterschiedlichen technischen Kombinationen und Einsatzfeldern. Die technische Entwicklung von Bogenlampen, Glühlampen, Leuchtstofflampen, Gasentladungslampen bis hin zu den neuen LEDs ist ebenso Thema dieses Buches, wie deren Wechselbeziehung mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Teilsystemen. Die zweckbezogene Zurichtung von grundlegenden Beleuchtungstechniken in Verbindung mit der spezifischen Kultur dieser Teilsysteme brachte die wissenschaftliche Disziplin der Lichttechnik hervor. Diese Konstellation stieß die Entwicklung von Produkten wie Scheinwerfern, Taschenlampen, Leselampen, Schwarzlicht, Suchlicht und Flutlicht an. Gleichzeitig generierte sie Begriffe wie Festbeleuchtung, Konturenbeleuchtung, Lichtwerbung, Lichtkunst aber auch Verdunkelung oder Lichtverschmutzung.

https://www.vde-verlag.de/buecher/504355/geschichte-der-elektrischen-beleuchtung.html

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